Die erste Woche an der FHöV

Hi Leute!

Die erste Woche an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung liegt nun hinter mir. Ich studiere an der FH in Mülheim. Meine Ausbildungsbehörde ist das PP Gelsenkirchen.

FHöV Mülheim

Die Woche ging sehr schnell um. Ein Grund dafür war, dass ich mit meinem Kurs die ersten drei Tage „TSK“ (Training sozialer Kompetenzen) hatte, was am Anfang des Grundstudiums eigentlich unüblich ist. Dort haben wir gelernt, wie man ein konstruktives Feedback geben und nehmen sollte, Techniken des aktiven Zuhörens besprochen, die Präsentation von Vorträgen geübt und die Verwendung von Hilfsmitteln wie Flipcharts, Plakaten, PowerPoint und vielem mehr trainiert. Für das wissenschaftliche Arbeiten an der Fachhochschule ist das bereits eine gute Grundlage.

Mensa - ohne Mampf kein Kampf

Uns blieb dann nur noch der Donnerstag und Freitag für die ersten Unterrichtsstunden. An diesen Tagen, hatten wir die Fächer Einsatzlehre, Verkehrsrecht, Ethik und Grundlagen wissenschaftlichen Arbeitens. Für die meisten von uns war neu, dass wir jede Woche einen anderen Stundenplan haben. Das macht den theoretischen Unterricht im Dualen Studium aber irgendwie auch abwechslungsreich.

der Pausenhof

Das sind übrigens alle Fächer, welche im ersten Theorieabschnitt gelehrt werden:

  • Straftrecht
  • Eingriffsrecht
  • Staatsrecht
  • Verkehrsrecht
  • Kriminalistik
  • Kriminaltechnik
  • Einsatzlehre
  • Verkehrslehre
  • Soziologie
  • Ethik
  • Psychologie
  • Grundlagen wissenschaftlichen Arbeitens
  • Politikwissenschaft
  • Öffentliches Dienstrecht
  • Interkulturelle Kompetenz

Die dick gedruckten Fächer sind die ganzen Klausurfächer. Richtig, man kann sehr leicht den Überblick verlieren! Wir lernen an der Fachhochschule prinzipiell alle theoretischen Grundlagen, auf denen sowohl die Trainingsblöcke als auch die Arbeit im Praktikum aufbauen.

Der Großteil der jeweiligen Unterrichtsfächer bestand am Anfang jedoch darin, sich bei jedem neuen Dozenten vorzustellen, sodass nach einer Woche schon so gut wie jeder alles über den anderen wusste. Das Coole an unseren Dozenten ist, dass die meisten aus dem Polizeiberuf kommen und sie dadurch den Unterricht sehr spannend und interessant mit ihren Erlebnissen, Erfahrungen und Stories beleben können!

Alle Dozenten, Polizisten und vor allem auch meine Mitstudierenden sind sehr nett und sympathisch. Jeder und jede von uns hat ja auch das gleiche Ziel: Die Graduierung nach drei Jahren (2022)! Das schweißt bereits sehr früh zusammen.

Unser erster Theorieblock geht nun bis Mitte Januar. Ab dem 20.01.2020 sind wir zum ersten Mal für vier Wochen im Training am LAFP. Die Vorfreude bei allen neuen Anwärterinnen und Anwärtern ist jetzt schon riesig.

Bis zum nächsten Mal!

Atakan

PS: Falls ihr wissen wollt, wie die Orientierungswoche bei der Polizei abläuft, dann schaut euch den Beitrag von Lara an: https://www.genau-mein-fall.de/studiblog/ej-2018-lara-orientierungs-woche.html

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