1. Studienjahr, Juli 2019

Hallo zusammen,

momentan befinde ich mich in der Endphase im LAFP, wo ich für 4 Wochen meinen zweiten Trainingsblock absolviere.

In diesen 4 Wochen haben wir u.a. Rollenspiele im Bereich Verkehrskontrollen, Unfallaufnahme, Ruhestörung und Straßenkriminalität gehabt. Beim Schießen/Nichtschießen stand in diesem Block die LÜHT an, eine Treffer- und Handhabungsprüfung, die uns erlaubt, die Dienstpistole in unserem ersten Praktikum zu führen. Außerdem hatten wir die Überprüfung zum Führen unseres EMS-A (Einsatzmehrzweckstock). Die ist echt anstrengend, weil man am Ende in einem realistischen Szenario die Abwehr- und Kontertechniken gegen einen vollgeschützten „Angreifer“ demonstrieren muss. Im Bereich Fahrsicherheitstraining waren wir u.a. im öffentlichen Verkehrsraum unterwegs, wobei wir zum Beispiel ein Ziel nur mit Hilfe einer Landkarte anfahren mussten. Und das, wo doch ein Navigationssystem mittlerweile standardmäßige Ausstattung eines jeden Neufahrzeugs ist. Ihr könnt euch vielleicht vorstellen, dass nicht alle am Ziel angekommen sind :)

An einem Nachmittag hatte ich die Gelegenheit einen Diensthundeführer (DHF) und seine beiden Hunde kennenzulernen. June (6) ist Mantrailer-Hündin und Pepper (7) Brandstoffspürhündin. Mantrailer-Hunde sind spezialisiert auf die Suche nach vermissten Personen und auf die Rekonstruktion von Fluchtwegen, um die Suche nach dem Verdächtigen/Täter auf ein engeres Umfeld zu begrenzen. Als Brandstoffspürhündin sucht Pepper in Brandresten von Brandbeschleunigern, z.B. Benzin. Ich finde es interessant, was die Hunde alles durch ihre Nase aufnehmen können und wie sie uns in unserem Beruf dadurch einiges abnehmen. Hund und Hundeführer sind ein richtig gutes und wichtiges Team.

lara mit Polizeihunden

Meine Zeit im LAFP neigt sich langsam dem Ende und damit rückt das erste Praktikum immer näher! Ich freue mich, den Beruf nun das erste Mal richtig erleben zu dürfen und viele neue Erfahrungen zu sammeln.

Profilbild von Lara