Hallo zusammen,

wir sind vier Studierende aus unterschiedlichen Jahrgängen im Dualen Studium bei der Polizei NRW! Hier möchten wir euch an einigen Momenten während unserer Studienzeit teilhaben lassen.

Was wir bisher alles erlebt haben? Lest selbst!

Gruppenbild

2. Studienjahr, März 2017

Hallo zusammen,

ich melde mich wieder aus der Fachhochschule. Seit Beginn unseres Studiums liegen schon sieben Monate hinter uns und jetzt wird es langsam ernst. Ende April bzw. Anfang Mai stehen unsere ersten Klausuren an.

Zu unserem Glück werden die Klausuren nicht in allen Fächern geschrieben. Zu den Klausurfächern gehört beispielsweise das Fach „Verkehrsrecht“. Wie es der Name schon verrät, geht es hier um die Prüfung von Verkehrsdelikten. Dazu kann ein einfacher Vorfahrtsverstoß gehören. Aber es gibt auch Sachverhalte, die die Polizei selbst betreffen. Zum Beispiel prüfen wir, ob die Fahrt eines Funkstreifenwagens mit Martinshorn und blauem Einsatzlicht ggf. gegen die Straßenverkehrsordnung verstößt. Wir selbst müssen bei Einsatzfahrten eine Menge beachten.

Ein spannendes und sehr polizeispezifisches Fach ist „Eingriffsrecht“. Hier prüfen wir in entsprechenden Fällen, was die Polizei in ihrer täglichen Arbeit eigentlich so machen darf und wo die rechtlichen Voraussetzungen dafür zu finden sind. Die Polizei trifft Maßnahmen und Entscheidungen, die es sonst in keinem anderen Beruf gibt. Es geht beispielsweise um die Festnahme und Mitnahme einer Person zur Polizeiwache. Hier gibt es mehr zu beachten, als man es sich vorstellen mag. Wusstet ihr beispielsweise, dass die Polizei entweder im Vorfeld (oder bei der sogenannten „Gefahr im Verzug“ im Nachgang) für eine Festnahme Rücksprache mit einem Richter hält? Solche Dinge müssen wir nicht nur für die Klausur, sondern vor allem für die richtige Ausführung des Dienstes wissen.

Neben den beiden Fächern gibt es natürlich noch weitere Fächer, wie Strafrecht, Einsatzlehre, Kriminalistik oder Staatsrecht, die auch prüfungsrelevant sind. Wenn man mit all den Fächern in der Vergangenheit noch keine Berührungspunkte hatte, mag man vielleicht schnell den Überblick verlieren. Aber wie ich bereits im ersten Absatz geschrieben habe, haben wir bereits sieben Monate Unterricht hinter uns. Das ist genügend Zeit, die wir mit dem Lernen in der Fachhochschule, in Lerngemeinschaften und Zuhause verbringen können.

Wie schon früher in der Schule lässt sich sagen: Viel lernen hilft viel. Auch wenn es manchmal zäher und umfangreicher Stoff ist, macht die Fachhochschule mehr Spaß als ich anfangs gedacht hätte.

Liebe Grüße, Kevin

Profilbild von Kevin